„Nicht den Tod soll man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben“

(Marc Aurel)


Viele Menschen sind ständig angespannt. Dahinter stecken meist Ängste - vor eintretenden Verlusten und Misserfolgen, vor dem Verlust der Selbstachtung oder der Bewertung durch andere.


Ein wenig Unsicherheit vor neuen Situationen kann uns stimulieren, (zuviel ) Angst aber lähmt uns, kann uns zerbrechen lassen. Verdrängen wir unsere Angst, sind wir unbewusst von ihr bestimmt. Wir fühlen sie vielleicht nicht deutlich, werden aber ständig von vielen Befürchtungen heimgesucht. Wir fühlen uns ständig irgendwie überfordert, sind in einer depressiv-gestimmten Stimmung, in der es schwierig ist, Gefühle der Freude, Gefühle der Liebe zum Leben in voller Tiefe zu erleben. Und Freude brauchen wir, sie gibt uns auf eine ganz selbstverständliche Weise ein gutes Selbstwertgefühl. In freudigen Momenten erleben wir uns als fraglos sicher, wir akzeptieren uns und unsere Verbundenheit mit anderen. Angst dagegen treibt uns sehr leicht in Isolation.


Mein Angebot


Wichtig zu wissen ist, dass hinter die diesen diversen Ängsten immer Gefühle stehen, die bisher nicht sichtbar werden durften. Meist verbunden damit ist Trauer, die nie ausgedrückt werden konnte. Der Weg aus der depressiven Stimmung zu mehr echter Lebensfreude und Glück geht über diese Gefühle. Wir klären gemeinsam, welche Gefühle es sind, die früher zu schwierig waren, um bewältigt zu werden und daher abgespalten werden mussten. Jetzt, als Erwachsene, können wir lernen, gut mit all unseren Gefühlen und inneren Stimmen umzugehen und erfahren dadurch einen oft unmittelbaren Zuwachs an Lebensfreude und -kraft.


Noch ein Wort zum Trauern: dieses in unserer Gesellschaft fast geächtete Gefühl stellt die lebensnotwenige Aufgabe dar, Verluste welcher Art auch immer, bewältigen zu können. Sie gehört zum Leben und hilft uns, unser Gleichgewicht wieder herzustellen. Sie ist keine Krankheit, und kann weder vergessen noch durch die Zeit geheilt werden. Es gilt, die enorme Energie, die durch das Trauern freigesetzt werden kann, für das eigene Leben nutzbar zu machen. Oft ist die Trauerbewältigung leichter, wenn man nicht alleine ist, vor allem, wenn die Angst zu groß ist, nicht mehr herauszufinden oder überwältigt zu werden. Ich begleite Sie gerne und freue mich auf die Lebensfreude, die uns dann über kurz oder lang begegnen wird.